Diverse Talk! #007 – Dinge, Über Die Man Reden Muss (feat. Daniel & Dennis)

avatar Arne Arne's Helden- & Comic-Wishlist Icon Jacker bei Flattr Icon Arne's Film-Wishlist Icon
avatar Daniel Bitte Credits spenden! Icon Bitte Flattern! Icon Bitte Beschenken! Icon
avatar Dennis Flattr Icon

Wenn Ideen mutieren – Daniel vom Spätfilm wollte sich (im Rahmen des von ihm ausgiebigst zelebrierten #followbruary auf letterboxd) im ewigen Eis einschließen, um eine kurze Sendung zu THE THING von Horror-Ikone John Carpenter aufzunehmen, Arne schlug vor, sie wie einen Latex-Hals auf längere Ausmaße zu stretchen und Dennis vom Lichtspielcast machte bis an die Zähne bewaffnet klar, dass er dabei sein muss. Nun ist es geboren, unser achtbeiniges Podcast-Monster mit amputierten Unterarmen und reichlich Whisky-Durst – erkennt ihr es in den Tiefen des Internets? Könnte etwa jedes Audiofile unsere Aufnahme sein? 

Niemals. Die verstecken Botschaften, jede für sich subversiver als der Kommunismus, die schrägen Interpretations-Theorien, die endlosen Abschweifungen zu objektiver filmischer Qualität und der Wichtigkeit des Film-Endes – dass muss Diverse Talk! sein. Zwar haben wir im Endeffekt verschlafen, noch ausführlicher über Carpenter zu reden, Arne hätte gern noch die Anekdote von der Chemie-Explosion am Filmset erzählt und Dennis kam viel zu wenig zu Wort – von diesem weißen Rauschen in der Leitung gar nicht zu reden – aber schließlich mussten wir ständig damit rechnen, plötzlich ein Alien in der Leitung zu haben und ein schönes Gespräch ist dennoch enstanden.

Cheers, Na sdorowje, Prost. Und nicht vergessen: immer schön den Flammenwerfer nachfüllen.



Direktlink – © by Universal Pictures



Timecodes der Sendung
00:00:00 Das Intro ist “Bigger Than Jesus“
00:02:45 Dennis vom Lichtspielcast wird verhört
00:10:00 Daniel fängt an den Plot zusammenzufassen
00:14:00 Wie stark beruft sich THE HATEFUL EIGHT auf THE THING?
00:23:00 Einführung und Figurenzeichnung von MacReady und dem Rest
00:34:00 Eine “wissenschaftliche Forschungs-Station“ voller Waffen und Alkoholiker
00:39:00 Härte, Effekte und motivierter Ekel-Faktor des ehemals indizierten Streifens
00:56:00 Exkurs: Wachowskis und objektive filmische Qualität
01:14:30 Großartige inszenatorische Qualitäten von THE THING (Foreshadowing, etc.)
01:27:00 Totale Paranoia, abwechslungsreicher Horror, dichte Wirkung
01:36:00 Der große Interpretations-Rundumschlag
01:53:00 Das Ende: Wer ist das Alien? (incl. Exkurs: Die Wichtigkeit des Film-Endes)
02:14:00 Die großartige Blut-Test-Szene
02:17:00 Verabschiedung und Plugging

4 comments

  1. Paula says:

    Sehr interessante Besprechung; hat mich dazu gereizt, den Film selbst zu schauen … Wären da nicht die Details zu den Ekel-Szenen gewesen. Da ist mir beim Hören echt ein bisschen übel geworden. Was soll’s … Horror ist einfach nicht mein Genre.
    Besonders schön fand ich deine Interpretation, Arne, die du übrigens schlüssig und in einem wohligst formulierten Monolog darbietest. Chapeau!

    • Da kommentierst du hier schon mal und ich Schlawiner antworte nicht mal.
      Drüber weg gekommen, Pardon!

      Wenn du nicht wirklich Ekel- und Gedärm-gefestigt bist, kann ich dir den Film (leider) auch wirklich nur sehr bedingt empfehlen. Wobei die Bilder eigentlich nicht “haunting” sind, sondern recht bizarr. Der Film ist auch nicht gruselig, sondern eher packend wie ein Thriller. Ich selbst finde das ganze Effekt-Gematsche zwar auch recht schräg, aber dabei ziemlich amüsant und eine technische Beeindruckung (gibt es dieses Wort?) schwingt dabei immer mit. Es ist eher realistische, zermürbende Gewalt, die mir sehr zusetzt (wie z.B. in MARTYRS, etc.). Da ich insgesamt sowohl recht krasse, wie auch recht irre Vertreter des Genres gesehen habe, die entweder Body-Horror wie hier zelebrieren, oder einen Aufgrund realistischer Grausamkeiten zitternd und mit üblem Gefühl im Bauch zurück lassen, hat sich bei mir wohl mittlerweile eine weit höhere Toleranz für rote Körperflüssigkeiten, etc. entwickelt. Letztes WE z.B., als eine Freundin meiner Freundin zum TATORT gucken vorbei kam und völlig von der Rolle war, weil jemand recht explizit erstochen wurde und dann in einer großen Pfütze lag, merkte ich, dass da bei mir scheinbar eine höhere Grenze der Erträglichkeit vorliegt. Das hat mir nämlich deutlich weniger als ihr zugesetzt.

      Aber irgendwie muss ich dir THE THING schmackhaft machen, denn wenn es eine Handvoll Horrorfilme gibt, den man gesehen haben sollte, gehört der ganz vorn dazu. Ist einfach einer der besten die gedreht wurden. Also, unter der Gefahr dir ein kleines STück des Films vorweg zu nehmen, falls du das hier (https://www.youtube.com/watch?v=NtgFKdWcKXY) abkannst, guck den Film

Kommentar verfassen