Schlagwort: Verzweiflung

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ET041 - Hecke, Laube, Genrezwerg #3 - Ein sicherer Job, Habibi!

avatar Arne
Tritt die Tür ein und fragt: wo sind die Batzen?
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avatar Jens
Er hat ne neue Nummer, ne Niegel-Nagel-Neue-Nummer!

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Boom! Schneller als ihr den Finger am Abzug durchziehen könnt, ist bereits der nächste Enough Talk! da. Wieder geht es um deutsches Genrekino und dieses Exemplar ist – im wahrsten Sinne des Wortes – großkalibrig. Mit Özgür Yildirim auf dem Regiestuhl und Moritz Bleibtreu in einer der Hauptrollen, geizt der 2018er Gangster-Kracher NUR GOTT KANN MICH RICHTEN nämlich nicht mit hochrangigem Personal. Und es zahlt sich aus: intensives Schauspiel, schonungslose Geschichte und ein umfassender Blick in die Schattenwelt des Frankfurter Drogenmillieus – Arne und Jens konnte der kompromisslose Film restlos überzeugen. Gönnt euch, Habibis!

Mehr deutsches Genre bei Enough Talk!



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ET021 - Was wäre ein ehrlicher Perverser ohne die Liebe? (Feat. Daniel & Niels)

avatar Arne
Macht Fotos...
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avatar Daniel Brockmeier
Nutzt Scheren...
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avatar Niels Owesen
Mag Vögel...
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Hände zu Gebet, Fotoapparate raus, Wahnsinn auf 11 – LOVE EXPOSURE. Davon abgesehen, dass dieser Film sowieso lang überfällig war, Arne, Niels und Daniel gern sabbernd unter die Höschen japanischer Mädels glotzen und es nichts besinnlicheres als den festen Griff einer kranken Sekte um die eigene Seele gibt, hat diese Wahl aber sogar einen konkreten Anstoß: #followbruary heißt er. “Was’n das” fragt der geneigte Hörer, “nix für Perverse!” antworten wir geheimnisvoll. “Schade” denken diese dann, aber immerhin ist’s umsonst – fast wie die vielen Klamotten von Preisschild-Juji, die 50% off waren und sowieso geklaut.

Irgendwo zwischen Beichte und Wunder hat Daniel also, weil ein Follower auf Letterboxd Sono’s Werk feiert, erstmalig ganze vier Stunden lang gesündigt – Pater Arne und Padre Niels sind erzürnt über die daraus entstandenen Thesen, vergeben aber. Gott vergibt schließlich alles (zum Glück ist er nicht Django), verlangt aber Gegenleistung dafür – keine große Überraschung, doppelmoralig war Religion eben schon immer – die wir um Buße zu tun in Form von gleich zwei Podcasts zum Film erbringen. Ein kurzer im Spätfilm, indem ihr erfahrt worum es geht und warum die Kamera rockt, sowie den hier (den man als zweites hören sollte), indem wir über Gesellschaft, Religion, großes Drama, etc. sprechen, um dabei klar zu machen, dass am Film auch alles andere rockt.

Viel Spaß mit viel Geplapper zum einzig wahren Liebesepos!



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ET009 - Von drauss, vom Walde koch ich Meth

avatar Arne
Hält die Methküche am Dampfen...
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avatar René
Hält das Jagdgewehr am Knallen...

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Da sind wir wieder. Lang war das Päusle, doch der René musste ja auch erst einmal im neuen Städle ankomme. Und im neuen Jöbble bestehe.

Hat er mit Bravour gemeistert, muss sich von den Strapazen des Broterwerbs aber erstmal in natürlicher Harmonie erholen, daher haben wir zum (anfänglich etwas holprigen) Wiedereinstieg einen Ausflug in den Wald gemacht. René hat dann leider die Meth-Küche hochgejagt, wurde verhaftet und ist seitdem spurlos verschwunden. Mist, es lagen doch gerade die Eichhörnchen-Würste auf dem Grill, die waren dann natürlich so verkohlt wie sein provisorisches Labor. Zum Glück konnte Arne ihn nach Wochen der Suche beim Schwimmen im See auffinden, an den Händen herausziehen und den Tag gemütlich mit einer gemeinsamen Sichtung des Sozialdramas WINTER’S BONE ausklingen lassen.

Der Film wurde von Debra Granik geschrieben und inszeniert. Jennifer Lawrence ist Ree, die in ärmlichen Verhältnissen voll latenter Gewalt und Ablehnung ihren verschollenen Vater suchen muss, um die Pfändung des Familien-“Anwesens” zu vermeiden. Vaddi war nämlich Drogenkoch, wurde gebustet, kam auf Kaution frei, gab als Sicherheit Haus und Hof an und ist nun über alle Berge Ozark Mountains – die apathische Mutter ist der 17 jährigen Ree zudem keine große Hilfe bei der Versorgung ihrer zwei kleineren Geschwister. John Hawkes als Onkel-Teardrop spielt außerdem auch noch mit, was bei J-Law’s One-Woman-Show aber eigentlich kaum auffällt.

In der Diskussion geht es um die utopisch gute Rezeption des Films (laut der Website The Dissolve gehört der Film zur Top 50 der 10er Jahre), die Frage ob kein Plot reicht, sowie Pros und Contras für und gegen das Drama Sub-Genre an sich. Arne sagt “Gut, mit Abstrichen”, René sagt “Mittel mit Tendenz nach oben”. Die US-Army kommt auch noch auf den Prüfstand. Enough ist dieses mal zwar nicht die Länge, aber dafür das Maß an Unsinn zu Beginn – kennt ihr ja schon, wer es nicht mag, klickt schnell ein Kapitel weiter!



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