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ET032 - Rauchen verstärkt ihre Paranoia!

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Titelbild © by Touchstone Pictures


Eigentlich wollten wir gestern über das reden, was du morgen gemacht hast, um die Paralleluniversums-Version deines Ohres mit noch mehr Unsinn als sonst zu erfreuen. Wurde nix, nächstes Mal. Und demnach sollte es wohl vorherbestimmt sein, dass einige Stunden improvisiertes Round-Up, in dem wir unter anderem nicht über JSA reden, ihren Weg in unseren Feed finden. Jetzt sagst du: Hä, was reden die? Und wir zucken die Schultern – so issas halt.



Direktlink – © by Touchstone Pictures


Timecodes der Sendung
00:00:00 Gut gelauntes Hallo!
00:06:00 Jens: Versicherungsvertreter – Die erstaunliche Karriere des Mehmet Göker
00:22:00 Arne: Joint Security Area
00:36:00 Jens: Fraktus
00:46:00 Exkurs: Kafka, Lynch, Jodorowsky und Refn
01:10:00 Jens: Call me by your name
01:39:00 Arne: Ghostland
02:09:00 Exkurs: Michael Mann
02:30:00 Beide: (The) Insider


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10 comments

  1. Inge says:

    Enough Talk is back. Es ist schön Eure Stimmen wieder zu hören. whoop whoop Die Versicherungsvertreterdoku hab ich mir direkt auf die Watchlist gepackt. Danke für den Tipp.

    • Gerne! Wir waren ja nie wirklich weg, nur ein kleines Päuschen musste sein. Aber derart fröhliche Resonanz hebt natürlich die (sowieso ungebrochene) Motivation zum weiter Sabbeln! Danke für so nette Worte 😊

  2. sirsack12345 says:

    Wieder mal eine tolle Folge, mit echt epischer Länge, so wie ich es Mag. Das Soundboard ist der kracher.

    Ich muss mir mal meinen nicht vorhandenen Ruf ruinieren. Ich kann nicht viel Mit Michael Mann anfangen. Habe Heat im Kino gesehen und ihn später sogar nochmal auf DVD angesehen, aber ich finde den Film langweillig. Insider finde ich noch langweilliger. Miami Vice (Der Film) habe ich nicht durchgehalten. Einzig Collataral fand ich super, allerdings möchte ich Manhunt auch mal eine Chance geben.

    Fraktus fand ich auch echt witzig. Bin nämlich damals auch auf die Promo reingefallen. Einer der wenigen Szenen, bei dem ich den Soundtrack gekauft habe. Mein Liebling neben Affe sucht Liebe ist All die armen Menschen.

    Die Szene im Internetkaffee, wo Rocko Schamoni mit dem Wasserhahn Musik macht find ich klasse.

    • Bei uns kommt es en doch auf die Länge an

      Danke für deine Meinung zu Mann – wenn man sich fast ausschließlich unter Fans bewegt, zieht man es irgenwann gar nicht mehr in Betracht, dass ein Nicht-Mögen überhaupt möglich ist. Bei mir sind seine Filme jeweils einzeln, sowie sein Stil und seine Kernthemen als ganzes mit der Zeit im Ansehen sehr gewachsen. Fand es anfangs nur okay, mittlerweile kann ich nicht genug davon kriegen. Ist halt die Frage, was genau man sehen will, denn trotz des Genre-Gewandes sind seine Filme ja über weite Strecken eher ruhig und in sich (bzw. in die Psyche der Protagonisten) gekehrt. Die entstehenden Psychogramme empfinde ich auch als größte Stärke.

      Hast du vielleicht mehr Tempo/Action erwartet?

      • sirsack12345 says:

        Damals im Kino bei Heat auf jeden Fall, da der Trailer mit der dicken Actionszene geworben hat, aber da war ich auch erst 16 oder 17. Habe ihn mir Jahre Später nochmal aud DVD angeschaut und ich wusste wusste was mich erwartet, trotzdem hat er mich nicht gekriegt. Muss ihn mir aber nochmal ansehen, denn irgentwann muss ich doch das Meisterwerk erkennen

        Ali habe ich mir auch mal angesehen, hab ihn aber auch nicht durchgehalten und das obwohl ich Muhamed Ali wirklich als einer der interessantesten Sportler aller Zeiten halte.

        Blackhat fand ich nicht so schlecht, wie die meisten Kritiken ihn machen.

  3. Lydia says:

    Jetzt wo ich weiß, wie man das Handy mit dem Auto verbindet, habt ihr auch meinen Arbeitsplatz erobert Das Round-Up kam mir sehr gelegen, als ich mich über die A9 quälte. Manchmal frage ich mich, was die anderen Autofahrer wohl denken, wenn sie mich allein im Auto lachen sehen…

    Ich hatte auch mal einen kleinen aber sehr intensiven Einblick in eine der modernen Versicherungsagenturen bekommen. Man glaubt es nicht, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Es ist wie eine Yuppie-Sekte. Hunderte junge Leute im schicken Anzug, eingeteilt in regionale Gruppen, jede mit eigenem Wappen, immer in Konkurrenz miteinander (ein bisschen wie das Kapitalisten-Hogwarts), immer mit der Chance auf einen besonderen Bonus, übergeben wie bei der Oscar-Verleihung. Insider-Witze, gemeinsame Luxus-Reisen, extremes Motivations-Coaching, ständige Treffen, die einen unter Leistungsdruck setzen. Und am unteren Ende des Schneeballsystems sitzt du am Schreibtisch und suchst für den Freund deines Cousins einen günstigeren Tarif bei Check 24 raus. Für sowas muss man gemacht sein oder man verendet in dem Job. Kein Wunder, wenn man da einen Knacks wegbekommt.

    Ich kann Jens bei CALL ME BY YOUR NAME nur zustimmen. Ein ruhiger aber sehr intensiver Film. Der fühlt sich so echt an, so leicht. Er ist wunderschön erzählt, konsequent bis zum Ende, und vollkommen überzeugend gespielt. Vor allem Timothée Chalamet war ‘ne Wucht. Stuhlbarg wird übrigens definitiv zu wenig gewürdigt.

    THE INSIDER und GHOSTLAND klingen super und sind vorgemerkt. Vor allem THE INSIDER könnte genau mein Ding sein. Wobeeeeeiiii ich mit Michael Mann manchmal so meine Probleme habe. Die Geschichten sind meistens echt gut aber seine Erzählweise ist so wabernd.

    Auf jeden Fall freue mich mich schon auf viele Enough Talks über Lynch-, Refn- und Mann-Filme Ich würde mir auch mal einen älteren Film wünschen, wenn ihr Bock drauf habt. Eine Besprechung zu SEIN ODER NICHT SEIN oder WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF oder IM SCHATTEN DES ZWEIFELS. Wie steht ihr eigentlich zu Schwarz-Weiß-Filmen und den älteren Schinken bis in die 60er?

    • Du arbeitest im Auto? Oder meinst du den Weg zur Arbeit? Wie auch immer, schön dass wir dir scheinbar durchweg Freude machen – kenne das selbst, muss auch ständig lachen, wenn ich diverse Podcasts in der Öffentlichkeit höre und alle um mich herum wundern sich. Beschde…

      Krass mit den Versicherungen, dann trifft die Welt des Mehmet Göker ja fast allgemeingültig zu.

      Ich mag an Mann’s Filmen, dass sie sich ebenso getrieben anfühlen, wie ihre Protagonisten es sind. Bei INSIDER passt das aufgrund der Paranoia-Thematik noch besser. Schau den mal, ein packender Polit-Thriller, der ganz nebenbei zig relevante Themen anspricht.

      Und zu älteren Filmen: Ich liebe alle guten Filme und die findet man in allen Epochen – allerdings greife ich viel zu wenig in die filmische Vergangenheit bei meiner Auswahl. Das nervt mich immer wieder, allein deswegen müssten wir mal öfter Classics (oder Geheimtipps) aus den Epochen in die Sendung holen. Ist vermerkt!

      • Lydia says:

        Ich habe auch Außendienst und fahre schon mal zwei Stunden für eine Strecke. Da kommen mir eure Enough Talks immer sehr gelegen, gern mit Überlänge

        Okay, dann gibt’s die Classics als Hausaufgabe und für jede Sendung dazu ein Bienchen ins Muddiheft. Na, wenn das kein Anreiz ist?

  4. Also ich habe ‚The Insider‘ neulich so nebenbei geschaut und fand ihn einfach nur öde. Vielleicht sollte ich den Film nochmal richtig schauen. Eure Besprechung klang ja begeistert.

    Zwei Korrekturen nur zum letzten Teil eures Podcasts:

    Die Journalismus-Affäre hieß Watergate, benannt nach dem Hotel, in dem alles begann. Waterloo war eine Schlacht der Napoleonischen Kriege.

    Und Ex-Agent Skripal lebt noch, ist aus dem Krankenhaus entlassen und wohl einigermaßen wohlauf. Er tritt nur nicht in der Öffentlichkeit auf.

    • Puh, ich bin ja absolut kein Fan von “Filme nebenbei gucken”. Mir persönlich sind gerade die kleinen Nuancen in Filmen deutlich zu wichtig, um sie irgendwo im Grundrauschen untergehen zu lassen oder wegen limitierter Aufmerksamkeit nicht mit zu bekommen. Außerdem kann für mich ein Film nur voll seine Atmosphäre entfalten, wenn ich auch bereit bin, 100% in sie einzutauchen. Das Wirken gelingt nur über den stetigen Verlauf (deswegen klicken Filme oft im Kino am besten, da machste halt einfach NIX anderes).

      Vielleicht sind das bereits die Gründe für das Scheitern des Films? In INSIDER sind es nämlich genau diese Nuancen aus denen heraus der Film seine psychologische Spannung generiert.

      Danke auch für die Korrekturen. Keine Ahnung was wir da wieder geredet haben, zumindest bei Waterloo handelt es sich aber sicher um einen Versprecher

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