Je länger die Sendung, desto kürzer der Beschreibungstext, falls euch das stört, lest ihn einfach vorwärts und rückwärts im Loop. Warum das was bringen sollte? Fragt Christopher Nolan, der spielt nämlich gerne mit Zeit und kann euch sicher den Sinn erklären.
Den Sinn seines neuen Werkes TENET wollten auch wir ergründen und haben uns mit Filmzerstörer Tamino und Podcast-Debütantin Lydia gleich doppelte Unterstützung geholt – vollgestopfter Film, vollgestopfte Sendung, ist doch klar. Viel Spaß mit invertierten Stimmbändern, zeitreisenden Mikrofonen und co.
Wenn Braunschweiger Einzelkinder in Asics Gel Lyte-Schuhen ihr hart verdientes Cashgroup-Geld in selbstgebratene Burger investieren, weil sie aufgeputscht von indischen Actionszenen pumpen waren und danach im Licht des letzten Sonnenscheins am Horizent einen Protein-Flash brauchen… kommt unter Umständen ein fast vierstündiger Podcast dabei raus.
Was Arne und Tamino mit all dem zu tun haben, kann man sich vielleicht noch an zehn Fingern abzählen, wie wir von Burgern und Indien jedoch zu Deep-Space-Horror, Irrsinns-Visionen und Sonnenkult gelangen, müsst ihr wohl gemeinsam mit uns im Podcast ergründen. Vielleicht hilft es zu wissen, dass wir über SUNSHINE von Danny Boyle und EVENT HORIZON von Paul W.S. Anderson reden.
Ja, Leute, ihr hört richtig, uns gibt es jetzt knapp 5 Jahre, und genau so lange dauerte es, bis wir unserem ursprünglichen Schlachtruf endlich nachgekommen sind. „Gädd tu se tschoppa, nau!“. Naja, „nau“, eben nicht, aber mit etwas Reifezeit sind alle vier der Enough Talk‘schen Oarnie-Jünger zum Slogan unseres Blogs, zur Quelle unseres Pott-Karstens vorgedrungen, sind tief in das Herz des Dschungels gerobbt, haben Bizeps gezeigt, Kautabak gespuckt, dann vollkommen unironisch Söldner-Camps zerlegt, nur um dann an der Last der uns aufgelegten Männlichkeit in Angesicht des unsichtbaren Feindes zu kollabieren.
PREDATOR von 1987 ist nicht nur einer der definitiven Actionkracher, ja geradezu die Speerspitze des 80er-Jahre-Testo-Spektakels, sondern bei genauerem Hinsehen auch Abgesang, ja vielleicht gar Antithese zu selbigem. Wie geht es weiter, wenn rohe Waffengewalt nicht mehr greift? – nicht nur eine Frage, die unser hyper-maskulines Kommando um Major Dutch im antiklimatischen Verlauf zum Umdenken zwingt, sondern auch ein Meta-Blick auf ein Filmgenre, in dem 10 Jahre oder mehr völlig ungebrochen geballert und geholzt wurde was das Zeug hält, ohne auch nur eine Sekunde zu reflektieren, ob mit Selbstverständlichkeit dargestellter Massenmord wirklich immer die einzige Lösung ist? Und ob er bereits dadurch legitim wird, dass er für die Ehre der fucking U-S-AND-A durchgeführt wird?
Viele Fragen, denen wir gewohnt unprofessionell in 2 Stunden chaotischer Analyse (und Abfeierei) dieser Filmperle auf den Grund gehen.
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