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Enough Talk! #025 – Tod eines Kaufman(n)s AKA Morbide Romantik im Schwurbel-Schwurbel-Land (Feat. Christian)

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Titelbild © by Edel Germany


Es wird neurotisch. Die Wolke des Sterbens schwebt über uns, Jens bekommt das Zucken seines Beines nicht mehr in den Griff, Arne hat arg mit pusteligen Hautausschlägen zu kämpfen – da liegt eine Therapie in Podcast-Form nah. Gesagt, getan, aber ohne Erfolg – die Erkenntnisse waren unbefriedigend, die Wahrheit fehlte. Doch wir wären nicht Enough Talk!, wenn wir uns nicht zu helfen wüssten – um den wirklich-wahren Kern des Podcasts zu erforschen, casten wir einen weiteren Darsteller und inszenieren die gleiche Sendung nochmal, jedoch mit einem tieferen Blick in die eigene Seele.

Die Besetzung ist perfekt: Christian Steiner (will zwar eigentlich über LALALAND und Superhelden reden, doch) hat Enough Talk! seit Anbeginn der Zeit beobachtet, würde also perfekt als Arne durchgehen, spielt aber dennoch sich selbst, da er Arne und Jens in Persona erlauben will, nach Jahren des Schmachtens endlich im brennenden Haus ihr Glück zu finden. Spoiler-Alert: Hat geklappt, das Knistern ist nicht bloß auf die Holzscheite im Kamin zurück zu führen. Ob die verkopfte Sitzung tatsächlich wahre Erkenntnisse über das Leben, die Welt und die Liebe (des Charlie Kaufman) bringt, muss das Auditorium entscheiden, denn uns ist in diesem Podcast im Podcast im Podcast primär eins klargeworden: “NEVER USE VOICEOVER” (in a podcast)

Und nun noch mal ganz unverschwurbelt: Viel Spaß mit unserer Sendung zum genialen SYNECDOCHE, NEW YORK und den weiteren Werken des ebenso genialen Filmemachers Charlie Kaufman. Geht doch



Direktlink – © by Edel Germany


Timecodes der Sendung
00:00:00 Warmgelaber
00:03:00 Begrüßung, oder wie man das sonst so nennt
00:11:30 Was zur Hölle ist SYNECDOCHE, NEW YORK, wer ist Charlie Kaufman und wie nähert man sich diesem wundervollen Irrsinn?
00:33:00 Die morbid-romantischen Kernthemen in Kaufman’s Werk
00:55:30 Was steckt in SYNECDOCHE, NEW YORK?
01:28:30 Kaufman’s geniale Art, meta-Filme über sich selbst zu machen
01:43:30 Romantische Erweckungen und tiefes Bereuen in der Schwurbel-Erzählung
01:53:00 Verkopfte Filme, die uns viel über uns selbst erzählen
01:58:00 So viel Inhalt, dass man gar nicht über anderes spricht
02:04:00 Schwenk zu HUMAN NATURE, CONFESSIONS und Enough Talk!’she Komplett-Zerfransung
02:17:00 Wahrheit und (vermeintliche) Inspiration in Leben, Film und Inszenierung
02:29:30 Warum lebt man in einem brennenden Haus?
02:37:00 Menschen gehen nicht gern zum Arzt
02:41:30 Es wird in Zukunft nicht weniger seltsam beim Herrn Kaufman
02:46:00 Langsames rausplaudern
02:48:45 Geschichten aus dem OuttakeOuttakeLand


Zeugs aus der Sendung kaufen:

Und über dieses Amazon-Widget könnt ihr all den weiteren Kram, über den im Podcast gesprochen wurde suchen. Wenn ihr dann etwas kauft, habt ihr frische BDs & DVDs und wir bekommen einen kleinen Teil des Kaufpreises gut geschrieben, um unsere Server zu bezahlen, ohne dass es für euch mehr kostet. Win/Win, oder?


Der Oarnie-Audio-Schnipsel im Podcast stammt aus CONAN, DER ZERSTÖRER (Amazon Partner Link). Das Copyright liegt bei 20th Century Fox.

12 comments

  1. Sultan- of- Swing says:

    Sehr schöne Folge und mal wieder ein geiler Episodentitel. . Aber mal nen Tadel an Arne ;-).

    In der letzten Sendung mit einem Helge Zitat (Das prangere ich an), Hörern zu sagen, dass sie aus ihrer Film- Komfortzone austreten sollen und dann kein Musical schauen wollen geht ja gar nicht ;-). Apropo Helge, wann kommt der große Helge Podcast?

    Aufgrund deines Aufrufes habe ich mich des öfteren aus meiner Zone begeben und Filme wie z. B. “Reality” mir angeschaut.
    Ich mache auch Hausaufgaben und habe mir Synedings New York gekauft. (Die anderen Kaufmanfilme kenne ich schon).

    Also Arne schau ein Musical ;-).

    Zum anderen muss ich mich schuldig bekennen, dass ich den Green Hornet Film im Kino gesehen und mir sogar das Steelbook gekauft habe, weil ich den Film sehr gerne mag. Mir gefällt er sogar besser als “Be Kind Rewind”.

    • Ja, den Tadel hab ich – zumindest wenn man rein die Aussagen in den Sendungen wertet – wohl verdient Gelegentlich habe ich das zwar mal versucht, zuletzt mit Woody Allen’s (von dem ich mir quasi jeden Tag einen x-beliebigen Film ansehen könnte) Musical EVERYONE SAYS I LOVE YOU, aber wie immer konnte ich es schlicht und ergreifend nicht ertragen und hab nach 20 min aufgegeben. Ich finde die Worte nicht, die beschreiben könnten wie befremdlich es mir erscheint, wenn ohne Kontext und aus dem NICHTS alle zu tanzen und singen anfangen und das auch noch den Film voran bringen soll. Das schließt natürlich keinesfalls Musik-Nummern innerhalb der Diegese ein – wenn Carey Muligan in SHAME ihre melancholische NEW YORK, NEW YORK-Variante haucht, oder Oscar Isaac in INSIDE LLEWYN DAVIS mit Folk-Stücken dem Erfolg hinterher läuft, ist das großartig – sondern wirklich nur das echte Musical. Dieses überbordend-pompöse, die übertriebenen Emotionen, das Getanze…

      Meist schießt das in meiner Wahrnehmung auf der bis zehn reichenden Too much-Skala so weit durch die Decke, dass es sich auf Stufe 18-20 einpendelt. Dabei ist es auch völlig egal, ob die Filme leicht, schwer, ulkig, hart, bittersüß, oder whatever sind, ich hasse sie aufgrund dessen was sie sind wirklich immer abgrundtief. Ergo: Der einzige vage Musical-Plan liegt derzeit bei einem SWEENEY TODD-Rewatch, den ich seit mind. 10 Jahren aufschiebe. Aber “irgendwer” wird sicher dieses Jahr noch so abnerven LA LA LAND zu schauen, dass mich allein der Wunsch er möge endlich damit aufhören dazu zwingt mir das anzutun

      Bzgl. Gondry bin ich übrigens voll bei dir – beide sind lange her, aber ich mochte sie damals!

  2. Sehr fein. Habe mir kürzlich auch Stageplay angesehen und schwuppdiwupp kommt gleich die Folge.
    Angemerkt zu dummen deutschen Titeln, der Text auf der Rückseite der DVD schlägt alles:

    “Der Theaterregisseur Caden Cotard (Philip Seymour Hoffman) lebt in der Kleinstadt Schenectady im Bundesstaat New York. Als er eines Tages ein seltsames Augenleiden feststellt, ist dies der Auftakt zu einer Serie von mysteriösen Nervenkrankheiten, die seine Körperfunktionen ausser Kraft zu setzen scheinen. Dann verlässt ihn auch noch Ehefrau Adele (Catherine Keener) mitsamt der gemeinsamen Tochter Olive in Richtung Berlin, wo sie eine hippe Künstlerexistenz beginnt. Seine neue Beziehung mit der sexy Kassiererin Hazel (Samantha Morton) ist zu Ende, ehe sie richtig begonnen hat.
    Cadens Leben ist offenbar völlig aus den Fugen. Irgendetwas muss geschehen! Also mietet er sich für das neue Stück seiner Theatergruppe ein riesiges leerstehendes ehemaliges Kaufhaus mitten in New York. Nach und nach bastelt er darin eine Nachbildung der realen Welt mit Schauspielern, die darin ein fiktionales Leben leben. Er engagiert weitere Schauspieler, die ihn selbst und sein gesamtes Umfeld verkörpern sollen. Die Jahre ziehen ins Land, die Stadt in der Stadt wächst und wächst mittendrin verliert sich Caden in einem Dschungel aus Realität und Fiktion…”
    Hört sich doch an wie eine lustige Komödie.

    Ich kann auch noch die Youtube von Reihe von Your Movie Sucks empfehlen, wo der Film auseinander gepflückt wird:
    https://www.youtube.com/watch?v=rjqYpsuBrPU

    Irgendwie ist euch entgangen (wie mir auch) wie schnell der Film durch die Zeit springt. Die Anfangszene am Frühstückstisch erstreckt sich über Wochen und Monate. Zwischen den Szenen am Anfang liegen auch Wochen. Komisch dass Caden nicht schon am Anfang
    gestorben ist. Er hat angeblich eine ganz schlimme Krankheit.

    Am Ende wird nicht nur Ellen zu Caden. Caden wird zu Allen und zur Haushälterin von Adele. Dann findet “er” ja wie richtig gesagt zur Erlösung am Ende und stirbt.
    Musste er erst zu jemanden anderen werden um zur Empathie zu finden? Musste er erst zu einer Frau werden? Im ganzen Film war er ja ganz schön dreckig zu den Frauen in seinem Leben. Ist das wirklich dann so positiv wie ihr gesagt habt? Caden verliert ja seine Identität und träumt ja sogar auch als Ellen und sieht sich mit ihrer (seiner?) Mutter.
    Die letzte Szene ist ja auch mit Ellens Mutter aus dem Traum. Sie stellt sich auch so vor.
    Findet nicht eher Caden als Ellen den Frieden?
    Er selbst findet nie sein Frieden. der ganze Dialog ist ja auch aus Ellens Sicht.
    https://www.youtube.com/watch?v=Y0j3xN5UWDY

    Das Zitat aus der IMDB ist auch falsch:
    http://www.imdb.com/title/tt0383028/trivia?tab=qt&ref_=tt_trv_qu
    [last lines]
    Caden Cotard: I know what to do with this play now. I have an idea. I think…
    Millicent Weems: [voice over] Die.
    Ich höre da:
    Caden Cotard: I know what to do with this play now. I have an idea. I think if everyone…
    Millicent Weems: [voice over] Die.

    Wie ironisch. Es ist niemand mehr da. Die ganze Zeit will er allwissend sein und jede möglich menschliche Erfahrung in ein Theaterstück zu stecken. Eiert dann jahrelang rum während die Welt stirbt und nahe am Tod weiß er was zu tun ist. Dies fällt ihm nur ein als er sich endlich entschließt jemand zu sein und zwar Eileen.

    Kann ich noch den Monolog vom Pastor verlinken? Der fasst ja den Film schön zusammen:
    https://www.youtube.com/watch?v=Z9PzSNy3xj0

    Anomalisa fand ich auch schwächer als Synecdoche. Das Thema Identität behandelt Synecdoche besser und es steckt auch mehr drin. Die Sexszene ist aber ein Highlight.

    • Danke für den Mega-Kommentar Versuche mal da Stück für Stück drauf einzugehen…

      Zum Klappentext: Ohne Worte! Aber dass diese Beschreibungen den Geist eines Films so GAR NICHT treffen, ist ja nichts neues (wobei ich zugeben muss sie quasi nie zu lesen).

      Zur Zeit: Entgangen ist mir das (mittlerweile nach X-Sichtungen) nicht (mehr), aber du hast recht, wir haben es im Podcast nicht gesagt. Mir fiel das ursprünglich mal anhand des Datums auf der Zeitung und dann einen Schnitt später der Weihnachtsmusik im Auto auf. Die dudelt, als sie vom Arzt kommen und Caden der Tochter Angst mit der Erklärung des Klempnern macht. Da müssen also von Okt. bis Weihnachtszeit schon 1-2 Monate liegen. Und das passiert ja mehrfach im Film, ganz unmerklich vergehen von Szene zu Szene Jahre – finde ich super, weil es einfach unendlich viel zu entdecken gibt in diesem Werk

      Zu Ellen: Die Tragweite dieser Figur ist mir erst im Nachhinein so richtig klar geworden. Was du schreibst ist auf jeden Fall auch ein interessanter Gedanke (bzgl. Erlösung). Generell würde ich aber auch nicht sagen, dass Caden Erlösung findet – er hat schließlich sein Leben voll an die Wand gefahren und das kann er nicht mehr rückgängig machen – sondern eher eine Erkenntnis erlangt, die dem Film auf den letzten Metern eine ganz andere Bedeutung und Aussage verleiht. Eine sehr humanistische, menschliche. Ich hab seinen Wandel für mich mittlerweile ja so verstanden, dass erst die “Ellen-Werdung” von Caden ihn nach und nach zu einer anderen Perspektive gelangen lässt. Erstmalig einer anderen als der eigenen und er so erkennt, dass ALLE Menschen (“everyone”) wichtig und bedeutungsvoll sind. Es also (wenn überhaupt) der richtige Weg wäre, ein Stück über alle Menschen, statt eine egozentrische Darstellung, die sich ausschließlich um seinen eigenen Weg dreht, zu inszenieren.

      Aber das sind Feinheiten, die man sicher selbst nach 10maligem Schauen noch zerpflücken kann… Werde mir auf jeden Fall deine Links mal genehmigen!

      Für mich ist SYNECDOCHE übrigens auch das Highlight von Kaufman.

  3. Sultan- of- Swing says:

    Den Woody Allen Film “Alle sagen ich libe dich”, habe ich damals im Kino gesehen (man bin ich alt). Da kamen tatsache immer Kommentare aus dem Publikum, warum denn ständig gesungen wird. Du bist da wohl nicht alleine ;-).

    Ich bin eigentlich auch kein großer Musical- Fan. Ich würde mir im Leben kein Bühnenmusical wie Cats oder Phantom der Oper anschauen. Bei Filmmuscals geht es mir anders. Genau diese Übertriebene Fröhlichkeit, diese pompöse Ausstattung, die knalligen Farben usw, finde ich irgendwie schön. Sind halt Feel- Good Movies, die man nach einen harten Arbeitstag schauen kann, ähnlich wie Actionfilme oder Kommödien. Muss man halt nicht so viel denken ;-).
    Aber ich habe dank eueres Podcasts noch mal Adaptation angeschaut und erstaunt festgestellt, dass der gar nicht so verkopft ist, wie ich ihn in Erinnerung hatte.

    Vielleicht ist Kaufman gar nicht so deprimiert, wie er sich selbst in seinen Filmen beschreibt. Adaptation wirkt für mich so, als würde er mit voller Absicht ein Antidrehbuch schreiben und hat seinen Spaß Hollywood einen Stinkefinger zu zeigen.

    Der deutsche Filmmarkt hatte wohl auch ein Vermarktungsproblem mit dem Film, denn warum kommt man auf den bescheuerten Untertitel Der Orchidendieb.

    • Oh Gott, den fürchterlichen Titelzusatz kannte ich gar nicht. Aber leider ist das nur typisch.

      Ich selbst sehe ja auch viel Humor in ADAPTATION (vielleicht wurde das in der Sendung nicht ganz klar, als ich mich über das bewusste Ignorieren und Brechen von “Drehbuch-Regeln” amüsierte), dennoch erkenne ich in Kaufman’s Filmen (leider) eine Tendenz zu deutlich negativeren Themen, bzw. das Reflektieren deutlich negativerer Seiten seiner selbst. Wie bereits Anfangs in der Sendung betont: Hoffnung, Glaube an das Richtige und Romantik sind dennoch drin, aber sie sind harter emotionaler und seelischer Tobak.

      Und bezüglich deiner No-Brainer Argumentation: Ich brauche selber No-Brainer, nur Musicals sprechen mich einfach null an.

      • Sultan- of- Swing says:

        Stimmt schon, in seinen Filmen geht es oft um Traurigkeit. er stellt sich auch immer als eine arme Wurst da. Seine Filme sind harter Tobak, allerdings nie So, dass Sie mich nie total runterziehen, sondern mich in eine schöne melancholische Stimmung bringen.

        Adaption hat mich des öfteren zum lachen gebracht. Allein der Filmpitch von Donald ist einfach lustig.

        Auch bei seinen anderen Filmen muss ich immer auch schmunzeln. Die Prämisse von Beeing John Malkovich oder Anomalisa haben auch etwas komisches, aufgrund der Absurdität. Der Anfang von Adaption, der John Malcovich in Frauenkleidern zeigt, ist echt lustig. Auch wenn Kaufman am Set nicht erkannt wird, hatte etwas komisches (aus Sicht von Außen), aber auch etwas tragisches (aus seiner Sicht).

        Die Sexszene in Anomalis ist auch genial, weil Sie einerseits sehr absurd ist, wenn man aber darüber nachdenkt, erkennt man auch eine gewisse Tragik.

        Man sagt ja, dass ein großer Komiker innerlich sehr traurig sein muss.

        • ADAPTATION hat auch enorm viel Humor, MALKOVICH auch, ANOMALISA hingegen war schon zwischenzeitlich wunderschön, hat mich aber doch sehr runtergezogen. Ich denke die Response hängt auch fast komplett davon ab, wie viele der Themen man selbst in sich trägt…

  4. Sultan- of- Swing says:

    Ach Vergessen, fühl dich von mir bitte nicht gedrängt ein Musical zu schauen ;-). Ich schaue mir trotz euers Empfehung auch nicht Love Exposure an ;-).

  5. Sultan- of- Swing says:

    Ich habe mir jetzt Syneirgentwas New York angesehen. Was für ein Meisterwerk. Der Film bietet so viel Interpretationsmöglichkeiten. Für mich wirkt das, als die Gedanken eines Mannes, am Ende seines Lebens.

    Das brennende Haus interpretiere ich nicht als ein Haus was schon immer gebrannt hat, sondern dass seine Liebe dort bei einem Barnd getsorben ist. er sieht nun in seinen Erinerungen, das Haus immer schon als Todesfalle.

    • Nice, nice, nice!

      Der Gedanke zum brennenden Haus passt ja ganz gut zu der Idee des Rückblicks. Der ganze Gedanke des Rückblick gefällt mir auch sehr gut – die Hessen Zeitsprünge, die seltsamen Krankheiten, die absurde Dimension des Theater-Projekts, das alles sieht ja schon sehr subjektiv verzerrt aus.

      Ich sehe/sah das Haus mittlerweile als eine Verbildlichung der unberechenbaren Wendungen im Leben (also eigentlich fest was der Pastor sagt). Man weiß nicht, was uns wo hin führen wird – nie, bei keiner einzigen Entscheidung – also muss man immer Risiken eingehen, die uns manchmal zum Verhängnis werden. Ohne sie ist jedoch Stillstand.

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