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(c) Enough Talk! V Second Unit
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ET044.1 - Von drauß vom Kino kommen wir her, Part 1 (Feat. Christian Steiner)

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Mit reichlich Genre unterm Baum...
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Gibt Helden die Rute...
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Findet 2018er Musikfilme gut/nicht gut...
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Titelbild © by Enough Talk! V Second Unit


Von draus vom Walde kommen wir her
direkt ins Kino, es weihnachtet sehr
Allüberall auf den Leinwandspitzen
sahen wir Flops & Meisterwerke aufblitzen.
Und droben aus dem Projektorraums-Tor
sah mit großen Augen der Vorführer hervor.
Und wie wir so strolchten durch den finstern Saal,
da rief’s uns mit hellen Bildern an:

“Knecht Arnold”, rief es, “alter Gesell’,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Plots fangen schon zu twisten an,
das Höllentor des Satanischen Kults ist aufgetan,
Arthouse und Mainstream sollen nun
von der Jagd nach Besucherrekorden einmal ruhen:
also schon morgen hol’s Mikro raus auf Erden,
denn es soll wieder ein epischer Jahresrückblick werden!”

Wir sprachen: “O liebe Damen und Herren HörerInnen,
unsere Reise wird bald ein Ende finden.
Die heiligen drei Könige wollen dieses Jahr nur noch ein Mal senden,
und schon nach 5 Stunden soll’s damit dann enden.”

“Hast denn die ganzen Filme auch bei dir?”
Ich sprach: “Die Liste dafür ja, doch die Zeit: sie war never really here;
denn Mittelmeer-Boote, Netz-Säuberung, Hexen und gefährlichen Lärm
fressen der erste Mann, die freche Mandy und der fromme Mackie Messer gern.”

“Hast denn die Rute auch bei dir?”
Ich sprach : “Die Flop-Rute, die ist hier;
doch für die Superhelden und pseudo-Franchises, nur die schlechten,
die trifft sie mit dem dritten Teil, wohl immer den rechten.”

Christkindlein sprach: “So ist es recht,
so lass dich nur von Gott richten mein treuer Knecht.”
Von drauß, vom Kino komm’ ich her;
ich muss euch sagen, es podcastet sehr.
Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find?
“Boah geil, ey, unnormal, ey!” sagt’s böse Kind!


Timecodes der Sendung
00:00:00 Ein besinnliches Intro zur Jahres Top 10
00:07:00 Platz 10: Christian
00:20:00 Platz 10: Arne
00:29:00 Platz 10: Jens
00:41:00 Platz 9: Christian
00:54:00 Platz 9: Arne
01:05:00 Platz 9: Jens
01:19:00 Platz 8: Christian
01:35:00 Platz 8: Arne
01:50:00 Platz 8: Jens
02:02:00 Platz 7: Christian
02:20:00 Platz 7: Arne
02:35:00 Platz 7: Jens
02:36:00 Platz 6: Christian
02:51:00 Platz 6: Arne
03:06:00 Platz 6: Jens
03:23:00 Flop, Platz 3: Christian
03:35:00 Flop, Platz 3: Arne
03:45:00 Flop, Platz 3: Jens
03:47:00 Flop, Platz 2: Christian
03:51:00 Flop, Platz 2: Arne
04:00:00 Flop, Platz 2: Jens
04:03:00 Flop, Platz 1: Christian
04:08:00 Flop, Platz 1: Arne
04:14:00 Flop, Platz 1: Jens


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7 comments

  1. Wurdulak Jones says:

    Tolle Folge, die mir viel Spaß gemacht hat! Es wurde schön und differenziert begründet. Davon will ich mehr hören. Wann geht es weiter?

    • Das freut uns

      Die nächste Sendung ist schon heute morgen herausgekommen und somit ist unsere Top 10 nun komplett! Weiter geht es dann am 1. Weihnachtstag bei Second Unit, wo wir nochmal richtig ausufern und unsere eigene kleine Award Season starten. Dort werden auch noch mal ganz andere Filme als in unseren Top 10 besprochen, damit es an Abwechslung nicht mangelt!

  2. Sultan-of- Swing says:

    Hallo ihr drei, wie immer ein genialer Rückblick. Könntet ihr eure Listen noch mal in schriftlicher Form darbringen? Ich möchte unbedingt ein paar euerer Empfehlungen nachholen, vor allem die deutschen Filme.

  3. Spacedude says:

    Lieber Christian, ich würde gerne Deinen Blick auf den First Man kommentieren. Mir hat auch gut gefallen, dass der Film das große Weltereignis Mondlandung als eine persönliche Traumabewältigung von Neil Armstrong erzählt. Ich glaube es ist nicht einfach nur der Tod seiner kleinen Tochter, die ihn so verstört – was ja schon extrem genug ist – sondern das Beben in seinem Weltbild. Wir sehen ja gleich am Anfang, wie die Tochter mit einem monströsen Hightech-Gerät geheilt werden soll. Der Schreibtisch von Neil ist voller medizinischer Fachliteratur und er führt ein sauberes Logbuch, mit dem er jede Behandlung des Kindes genau dokumentiert – und zwar mit Zahlen in unendlichen Tabellen. Neil ist Ingenieur zur Zeit der Golden Age der Sciencefiction. Er ist beseelt vom Machbarkeitswahn. Mit Technik und scharfer Analyse lässt sich jedes Problem lösen, kann der Mensch alles erreichen. Neil kann es nicht fassen, dass sein messerscharfer Verstand den Krebs seiner Tochter nicht verstehen und besiegen kann. Um sein Weltbild wieder gerade zu rücken, widmet er sich dem schwierigsten technischen Problem seiner Zeit und trägt zu seiner Lösung maßgeblich bei. Zurück vom Mond signalisiert er mit minimalster Ryan Gosling Mimik seiner Frau, dass er auch als Mensch wieder zurück ist und wieder der Mann sein kann, der er vor der Tragödie war. Mir hat das ganz gefallen. Es entspricht auch der historischen Wahrheit, dass Neil Armstrong sich so bald wie möglich der NASA den Rücken zukehrte, während der Second Man auf dem Mond bis heute eine der größten Plaudertaschen der Apollo-Astronauten ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die NASA bewusst den ruhigeren Armstrong zuerst ausstiegen lies, da er sich selber nicht zum Helden stilisiert.

    Was mich am Film gestört hat, waren die klapprigen Kisten und Wackelkameraaufnahmen. Der Film wollte wohl die sachliche Ruhe des Analytiker Armstrong mit dem Wahnsinn der Situation, in der er sich befindet kontrastieren. Das Problem dabei ist, dass die Gemini- und Apollo-Raumschiffe keine U-Boote waren. U-Boote wurden in großem Tempo in großen Massen gebaut. Die Raumschiffe aber waren Unikate und das Beste, was die Technik damals zu bieten hatte. Da gab es keine rostigen Schrauben, da wurde nichts eben zusammengedengelt. Dass ein Taschenmesser trotzdem eine Hilfe sein kann, zeigt eher die nicht bis ins letzte durchplanbare Komplexität der Raumfahrt. Auch Alexander Gerst musste ein Experiment auf der ISS retten, indem er mit Rasierschaum improvisierte.

    Die Armstrong-Biografie, die als “Buch zum Film” angepriesen wird, kann ich nicht empfehlen.

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