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ET037 - Ein Loch, ein Bild und ein Aschenbecher (#settegialli 2018, Feat. Niels)

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Ciao Hörer. Was man ankündigt, soll man auch halten – hier kurzen Einschub eines Sitcom-Laugh-Tracks denken – und deswegen geht es pronto in den dritten Teil des (mittlerweile wohl tatsächlich) offiziellen, aber immer noch nicht wirklich betitelten Enough Talk! x CineCouch Italo-Reihe. Molto Bene! Nach Altmeister Mario Bava (im Enough Talk!) und dem weit weniger produktiven Michele Soavi (bei der CineCouch) wird es Zeit sich dem nächsten großen Namen zuzuwenden: Lucio Fulci!

Im Rahmen der Aktion #Settegialli – sieben Gialli im July gucken und darüber bloggen, podcasten, twittern, etc. – die leider nur wenig Anklang fand, kein Wunder, ist ja uninteressant, es werden im klassischen Gialli schließlich keine Computerstädte im Pixelchaos zerwichst, nehmen wir uns Fulci’s „meta-Giallo“ DIE SIEBEN SCHWARZEN NOTEN, auch bekannt unter dem internationalen Titel THE PSYCHIC vor… und sind verwundert. Überraschend viel und überraschend stringenter Plot, statt Stil-Exzessen im Overdrive, dazu wenig Blut, eine Bedrohung die eher von Innen, als durch einen ominösen Killer kommt und ein irre inszeniertes Spiel mit Visionen und dem Übernatürlichen – Fulci würfelt nach Belieben die Zutaten durcheinander.

Ob es gefällt, könnt ihr im Italo-Couchtalk #3 erfahren – falls ihr es nicht bereits in einer dunklen Ahnung gesehen habt. Viel Spaß!



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Timecodes der Sendung
00:00:00 Begrüßung
00:03:00 Niels klärt uns über Lucio Fulci auf
00:06:00 Arne ist der ub0r-Fulci-n00b
00:10:30 Wir versuchen den Plot von DIE SIEBEN SCHWARZEN NOTEN zusammenzufassen
00:13:00 (un)typische Giallo-Elemente und wie der Film mit ihnen spielt
00:19:30 Virginias Vision und wie sie mit unserer Wahrnehmung spielt
00:28:30 Charakter- und detektivische Züge von Virginia
00:32:30 Erwartet man so einen Film von Fulci?
00:37:00 „Experten“ stufen THE PSYCHIC als meta-Giallo ein
00:40:00 Kamera und Stil insgesamt (Farbe, Zoom & co.)
00:49:30 Exkurs: Podcast-Vorbereitung und Enough-Talking…
00:52:00 Wer sah diese sexistischen Filme der 70er eigentlich damals?
00:57:00 Exkurs: Internationale Resonanz auf harte Thriller
01:05:00 Kleinere Plot-Ungereimtheiten
01:10:00 Fazit, Wirkung von Rewatches und Planung für Italo-Couchtalk #4


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4 comments

  1. Lydia says:

    Ciao und schön, zu hören, dass ihr noch nicht verdunstet seid.
    So ein paar italienische Filme sind mir schon untergekommen, aber gerade diese Klassiker von Argento, Fulci und Co. sind mir bisher entgangen. Ich muss aber sagen, ihr habt mich richtig neugierig gemacht. Besonders die Filme von Argento ploppen bei Filmrecherchen immer wieder auf, aber so richtig rangetraut, habe ich mich noch nicht. Mit Fulci habe ich immerhin schon eine sehr frühe Erfahrung gemacht. Ich glaube, ich war gerade mal fünf oder sechs als ich mir nachts mit meiner Schwester ÜBER DEM JENSEITS angesehen habe. Das war schon gruselig damals. Heutzutage wirken diese Filme wahrscheinlich nicht mehr so aufregend.
    Was du meintest, Arne, mit dem zweiten Anlauf, habe ich bei dieser Art von Filmen auch oft bei mir beobachtet. Ich erinnere mich da an WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN. Nach der Erstsichtung war ich einfach nur geplättet von dem befremdlichen, subjektiv auch leicht lächerlich wirkenden Ende, habe bis dahin auf irgendwas gewartet, dass nicht kam und währenddessen vergessen, auf die Details zu achten. Dieser erste Eindruck wurde dem Film halt keineswegs gerecht. Ihr habt das ja jetzt ganz gut zusammengetragen, auf was man sich so gefasst machen sollte. Fühle mich gewappnet, um wieder ins Genre einzusteigen und mich am Giallo auszuprobieren.

    • Das ging mir vor einigen Jahren auch so wie dir – immer wieder auf diese Namen gestoßen, immer wieder die Titel der größten Werke gelesen, aber sehr lang gar nichts davon gesehen. Das Problem ist, dass diese gesamte Filmströmung spätestens mit dem großen Videothekensterben endgültig aus jeglichen allgemein verfügbaren Kanälen verschwinden ist. Es läuft zwar alle Jubeljahre mal wochentags um 23.55 Uhr irgend ein obskurer Giallo auf Arte, aber davon abgesehen muss man (zumindest in Deutschland) schon Purzelbäume schlagen, um an die Filme überhaupt ran zu kommen. Zwar bringen Koch und ein paar andere großartige Heimkino-Labels jetzt nach und nach vernünftige Editionen vieler Klassiker raus, aber eben oft (zunächst) nur in Sammler-Editionen, etc. Und wer will mal eben 20-30€ pro Film investieren, um sich einer obskuren Filmströmung zu nähern, von der er/sie noch gar nicht weiß, ob sie gefällt? Hoffe da kommen jetzt langsam mal mehre Budget Editionen und zunehmende Verfügbarkeit auf z.b. Amazon Video.

      Aber cool, dass du einsteigen willst! Ich empfehle, sich erstmal nicht zu sehr an vermeintlich hin gepfuschten Plots zu reiben, sondern eher Bilder und Atmosphäre wirken zu lassen Viel Spaß und falls du noch Einstiegsfilme empfohlen brauchst, ruf einmal ganz laut!

      • Lydia says:

        Empfehlungen würde ich gern mitnehmen. Denn wie du schon schreibst, sich die Perlen aus den Plots zu erschließen, klappt vermutlich ehr nicht. Ich hatte mir auf jeden Fall schon SUSPIRIA und TERROR IN DER OPER vorgemerkt. Sobald die irgendwo verfügbar sind, schmeiße ich mich direkt drauf. Manche glücklichen Menschen haben ja Filmbuddies mit großen, unkonventionellen Filmsammlungen als Videothekenersatz. Ich finde nicht mal jemanden, der mit mir ins Kino geht, wenn’s kein STAR WARS ist, geschweige denn irgendwie interpretationsfreudig ist. Mann, zum Glück habe ich euch ♥

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