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ET059 - Dreck und Schweiß unter'm braunen Poncho

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Arne
Verkauft Waffen aus Gier...
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Jens
Brennt Schnaps aus Durst...

Titelbild © by Tobis Home Entertainment


Howdy Fellas, ain’t no horseshit goin’ down in San Miguel! 

Passend zu den ersten Sonnenstrahlen heißt das Motto mal wieder #oWEstern (gesprochen entweder OWWWSTÖRN oder Oh-Wee-Stern), also Western gucken auf Ostersonntach. Ein Bißchen Eskapismus kann in Zeiten von #WeStayHome eh nicht schaden und was läge da näher, als aus der Enge der eigenen Bruchbude in die epischen Weiten der Prärie zu flüchten? Richtig: nix!

Ob allerdings die schmierige Italo-Variante den richtigen Wohlfühleffekt verspricht, ist diskutabel. Denn “Hättste mal lieber nen Sarsch jekooft”, ist in Sergio Leone‘s Welten voller gieriger Drecksäcke und gewalttätiger Schweine ein Tipp von universeller Gültigkeit – der Mann ohne Namen zeigt uns, dass man schnell schießen muss, um hier zu überleben. Und cleverer als der Rest sein. Inmitten degenerierter Trunkenbolde ist das zwar keine Kunst, sorgt aber für Laune. Spaß hatten Arne und Jens bei FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR nämlich in maximaler Ausprägung.

Wir wünschen einen guten Maultier-Ritt ins Nirgendwo.


Mehr #oWEstern bei Enough Talk!



Direktlink – © by Tobis Home Entertainment


Timecodes der Sendung
00:00:00 Es ist #oWEstern
00:06:00 Jens erklärt Ostern und was wir schauen
00:11:00 Jense- und Arnemanns Verhältnis zu Western
00:28:00 Der Startschuss für Italowestern und Eastwoods Karriere
00:34:00 Ton bei italienischen Filmen
00:50:00 Worum geht es in FISTFUL OF DOLLARS?
00:53:00 Themen und Motive, Worldbuilding, schmierige Typen
01:15:00 Stil und noch mehr Stil in Leone’s Werken
01:38:00 Abschließende Gedanken zu Film und Figuren


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4 comments

  1. Lydia says:

    Ich gehöre auch zu den Vertretern, die sagen, Western seien nicht so ihr Genre. Mir gefällt einfach diese Pseudo-Coolness nicht, die da immer mitschwingt, während Geschäfte zerlegt, Häuser abgebrannt und Menschen getötet werden. So geht’s natürlich auch in vielen Actionfilmen zu, aber in Western nervt mich das besonders. Vielleicht liegt’s am tristen Setting. So schlängeln sich die mittelmäßigen Bewertungen durch Klassiker bis zu den Neo-Western, mit denen ich aber noch am ehesten sympathisiere. Und es gibt die großen Ausnahmen, wie DER MIT DEM WOLF TANZT ♥ oder SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD. Mit der Dollar-Trilogie habe ich mich allerdings schwer getan.

    • Interessant, weil die Leone-Filme vom Vibe ja recht ähnlich sind. Dass das LIED VOM TOD zündet und die Anderen nicht… Bei mir wurde es auch erst im zweiten Versuch was mit den HALUNKEN – dieser hier z.B. wird aber mit jedem Schauen besser. Ich selbst muss sehr stark zwischen heroisch-unreflektierten Heldenmythen (bäh) und schmierig-dreckigem Italo (yeah) differenzieren. Funktioniert aber umso besser, je mehr man versteht, was das eine Genre mit dem anderen macht.

      • Lydia says:

        Deswegen höre ich mir euren Podcast an. Ich möchte es gern verstehen. Hat bei mir aber auch viel mit Laune zu tun. Western-Laune ist selten, aber wenn, finde ich schon immer was, was mir auch gefällt: HOSTILES, BONE TOMAHAWK, THE SISTER BROTHERS. Der Neo-Western scheint mir generell mehr zu liegen.

        • Verstehe was du meinst. Die genannten Filme (kenne nur 2 von 3) sind auch Kandidaten, die stärker mit anderen Genres verschmolzen sind, bzw. klassische Dramen im Western-Setting erzählen. Das taugt mir selbst auch mehr. Klassische Western werfen einem zu oft einfach Pferde, Staub und Cowboys vor die Nase und nehmen an, dass das als Existenzberechtigung reicht. Tut es aber selten.

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