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Enough Talk! #013 – A Girl Follows The Babadook Alone At Night

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Jaja, in der Nummer 13 über Horror reden. Unglück und Gefahr, blabla – let’s state the obvious. Dass das jetzt Zufall ist, glaubt uns eh keiner, daher behaupten wir es gar nicht erst. Stattdessen stellen wir ganz andere Positionen in den Raum: 1. A GIRL WALKS HOME ALONE AT NIGHT (hier Arne’s schriftliches Review) ist ein toller Film. 2. THE BABADOOK (hier Arne’s schriftliches Review) ist ein toller Film. 3. IT FOLLOWS (hier Arne’s schriftliches Review) ist ein toller Film.

Shit. Kern der Sendung gespoilert. Nun braucht ihr eigentlich nicht mehr rein hören. Macht das aber ruhig trotzdem, denn neben störenden Katzen, unnützen Diskussionen, ob Rollstühle eigentlich Bürostühle sind und mächtig ausufernden Inhaltsangaben, gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel die Neuigkeit, dass Fabian (bekannt aus den Sendungen zur künstlichen Intelligenz und Fury Road) jetzt fest zum Enough Talk!-Inventar gehört. Welcome!

Tipp: stellt euch einfach vor, wie seien so retro, wie der Ansatz der drei Filme und der Podcast eine Vinyl-Scheibe – dann hört ihr vielleicht sogar den ein oder anderen Synthie knistern. Viel Spaß und lasst ruhig mal Feedback da :) 


Hier die Trailer zu den Filmen:


Trailer © by Capelight Pictures


Trailer © by Capelight Pictures


Trailer © by Weltkino & Universum Film


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Timecodes der Sendung
00:00:00 Warm-plaudern
00:05:55 Neuzugang bei Enough Talk!
00:10:00 Plan für die Sendung
00:14:55 Allgemeines zum Horror und SPOILER ALERT
00:20:30 Die Suche nach der Beklemmung
00:24:45 Wirkungs-Vergleich der drei Filme
00:30:00 Inhalt von A GIRL WALKS HOME ALONE AT NIGHT
00:38:45 Interpretationen, Symbolik, Subtext
00:48:00 Kino – einfach schön!
00:53:00 Weiter zu THE BABADOOK
01:11:00 Erzähl-Perspektive und Subtext
01:28:00 Was ist die “weibliche Perspektive“? (incl. Exkurs: ZERO DARK THIRTY)
01:34:45 Nun zu IT FOLLOWS
01:55:00 Warum ist die Prämisse so genial?
02:07:00 Basis und (verschiedene) Subtext(e)
02:29:00 Der Soundtrack will noch gelobt werden
02:37:00 Noch mehr zu Horror, dann Fazit, dann Tschüss!

2 comments

  1. Arne, bei deinem Theme fehlt oben ein “Zu den Kommentaren springen”-Button!

    Zu eurer Frage: Die Länge eures Podcasts ist ganz wunderbar. Ich liebe ja so epische Diskussionen und finde die ewige Längendiskussion einfach nur doof, weil man eine Sendung doch nicht am Stück hören muss. Sie wird ja nicht auf Schallplatte ausgeliefert, stattdessen bleibt zumindest mein Overcast immer an der Stelle stehen, wo ich aufgehört habe zu hören und ich kann jederzeit weiterhören. Also lasst euch ruhig Zeit: Das passt schon.

    Einen Gedanken zu It Follows habe ich auch noch. Ich habe ihn natürlich noch nicht gesehen, aber aus den Rezensionen, die ich konsumiert habe, geht folgendes hervor:

    Anscheinend ist ja die Metaphorik und Metaebene und so einer der spannenden Aspekte des Films, jedenfalls habe ich diesbezüglich schon viel Lob gehört. Dafür finde ich es aber sehr schade, dass er die immergleiche konservative Moral aller Horrorfilme nachplappert: Sex ist schlecht und hat nur schlechte Folgen und wenn überhaupt, dann ist nur Monogamie das Mittel deiner Wahl. Das finde ich persönlich ziemlich langweilig und jetzt nicht sooo reizvoll, dass ich mir denke: Den Film muss ich unbedingt sehen.

    • Ich selbst empfinde ebenfalls die Länge von Podcasts in keinster Weise als ein Kriterium, welches man in ein Korsett pressen sollte. Es dauert halt so lange wie es dauert, weil es für manche Filme eben nur Stoff gibt, um eine halbe Stunde zu reden, andere jedoch Inhalt für drei liefern. Warum soll man sich da künstlich reglementieren? Denke ich mir ganz oft, zum Beispiel bei den Kollegen von der Cine Couch, die sich mitten im großartigen Besprechung quasi künstlich abwürgen, weil ja der Podcast sonst zu lang wird. Warum ist das zu lang, wenn es noch was zu sagen gibt? Weiß gar nicht mehr, was ich da gefragt hab, aber scheinbar wollte ich nur mal ne allgemeine Meinung.

      Zu IT FOLLOWS: Vielleicht kam das nicht so wirklich gut raus, aber der Film bedient sich ja gerade eines relativ geschickten Twists, der die gängige Methodik des Genres anzweifelt. Der Infekt kommt zwar durch den Sex, die Symbolik ist aber eine andere: früher war das “geslashed” werden ja die Strafe dafür, dass man die Unschuld verloren hatte. Sex war demnach unrein und musste bestraft werden. Ich bin bei diesem Film aber mittlerweile viel eher dabei, das Ganze wirklich als Coming-of-age Symbolik zu verstehen und das “Monster“ als Sinnbild für die Tücken des Erwachsen seins. Insofern ist hier der Sex zum einen die Eintrittskarte in diese (erwachsenen-)Welt , auf der anderen Seite aber auch Mittel dem ganzen temporär zu entfliehen, also für sich nichts schlechtes. Diese wertende Komponente, die die frühen Slasher aus den siebzigern und achtzigern ausmacht, gibt es nicht.

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